Häufig gestellte Fragen

Das bsw Ausbildungsmanagement und Fachkräftegewinnung unterstützt Unternehmen unter anderem bei der Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften, der Auftragsausbildung, der sprachlichen Vorbereitung sowie bei der Integration internationaler Auszubildender und Fachkräfte. Darüber hinaus werden Rekrutierungs- und Informationsreisen sowie projektbezogene Angebote durchgeführt.

Unser Angebot richtet sich insbesondere an sächsische Unternehmen und Ausbildungsbetriebe, die Auszubildende oder Fachkräfte suchen. Im Bereich der internationalen Fachkräftegewinnung unterstützen wir unter anderem Unternehmen aus den Branchen Metall, Elektro und Pflege sowie Hotel und Gastronomie.

Der Prozess beginnt mit einer Bedarfsanalyse und der Festlegung des Anforderungsprofils. Anschließend übernehmen wir die Bewerbergewinnung und Vorauswahl, führen Gespräche und unterstützen beim Matching zwischen Bewerber und Unternehmen. Anschließend begleiten wir den Visaprozess, die Einreise, die sprachliche Vorbereitung und den Übergang in die Ausbildung.

Die Voraussetzungen hängen vom jeweiligen Ausbildungs- oder Recruiting-Angebot und vom Anforderungsprofil des Unternehmens ab. Eine Rolle können unter anderem Schulabschluss, berufliche Qualifikation und Sprachkenntnisse spielen. Die konkreten Anforderungen werden im Rahmen der Bedarfsanalyse bzw. des Bewerbungsprozesses geklärt.

Ja. Bei internationalen Recruiting-Prozessen unterstützt das bsw unter anderem bei der Vorbereitung des Visumverfahrens, der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und der Vorbereitung der Einreise. Auch bei weiteren organisatorischen Schritten rund um den Start in Deutschland können Bewerber begleitet werden.

Die Unterstützung geht über die reine Vermittlung hinaus. Dazu gehören beispielsweise sozialpädagogische Betreuung, sprachliche Förderung und Unterstützung im Ausbildungsalltag. Bei Bedarf erhalten die Auszubildenden außerdem Unterstützung bei organisatorischen Themen wie Anmeldung, Krankenversicherung, Kontoeröffnung, Steuer-ID und Aufenthaltstitel.

Der erforderliche Sprachstand hängt vom jeweiligen Angebot und den Anforderungen des Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes ab. In der Regel verlangen die meisten deutschen Botschaften jedoch mindestens Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1, um ein Ausbildungsvisum beantragen zu können. Das bsw bietet unter anderem ausbildungsvorbereitende Deutschkurse, fachbezogenen Deutschunterricht und berufsbegleitende Sprachförderung an. Die Vorbereitung kann sich auf Sprachzertifikate der Niveaustufen B1, B2 und C1 beziehen.

Bei der Auftragsausbildung übernimmt das bsw für Unternehmen einen Teil der organisatorischen und koordinierenden Aufgaben rund um die Ausbildung. Dazu gehören beispielsweise die Vertrags- und Kooperationsabwicklung, Lohnbuchhaltung, Abstimmung mit Berufsschulen und Kammern, Organisation von Lehrgängen und Durchlaufplänen sowie die Koordination von Prüfungen. Darüber hinaus unterstützt das bsw bei Probezeit- und Personalgesprächen, Stützunterricht und Prüfungsvorbereitung.

Die Kosten hängen vom jeweiligen Angebot und vom individuellen Leistungsumfang ab. Bei der Auftragsausbildung wird beispielsweise ein Preis von 135 € pro Monat und Auszubildenden genannt. Bei der internationalen Fachkräftegewinnung können unter anderem Rekrutierungs-, Anerkennungs-, Übersetzungs- und Betreuungskosten anfallen. Die konkreten Kosten werden im Rahmen des individuellen Angebots geklärt.

Wählen Sie zunächst das für Ihr Unternehmen passende Leistungsangebot aus und nehmen Sie Kontakt mit dem zuständigen Ansprechpartner auf. Gemeinsam werden Ihr Bedarf, Ihr Anforderungsprofil und die passenden nächsten Schritte besprochen. Anschließend kann ein individuelles Angebot bzw. ein konkreter Maßnahmenplan erstellt werden.